# 98 Selbst als ich zusammenbrach, verstand ich es nicht.

Shownotes

Was haben Knieschmerzen, flache Atmung, Verspannungen im unteren Rücken und ein ständig überlastetes Nervensystem miteinander zu tun?

In dieser Folge erzähle ich meine ganz persönliche Geschichte: Wie ich im Auto auf dem Weg zur Bank dachte, ich würde wahnsinnig werden, wie Yoga mein Rettungsanker wurde und warum ich viele Jahre gebraucht habe, um zu verstehen, dass es beim Yoga nicht darum geht, noch besser zu werden, sondern endlich aufzuhören, gegen sich selbst zu kämpfen.

Außerdem sprechen wir über den Seelenmuskel, Perfektionismus, Nervensystem und die vielleicht wichtigste Erkenntnis meiner gesamten Yoga-Reise.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Letzte Woche habe ich einen Film geguckt, ein Film den ich schon oft gesehen hatte.

00:00:04: Aber ich hatte mal wieder neue Erkenntnisse.

00:00:07: und was das für ein Film war?

00:00:08: Was das mit Yoga vor allen Dingen zu tun hat... Darüber!

00:00:12: Ich glaube hab' ich schon mal gesprochen.

00:00:14: Ich weiß es gar nicht so genau aber kennst du

00:00:15: das?!

00:00:16: Wenn du ein Film nochmal guckst, den du schon öfters geguckt hast und du blickst auf einmal somit ganz anderem Auge drauf und denkst so oh ja Ja, so genau so ging es mir.

00:00:28: Und als sie die Szene schilderte, Elizabeth wie sie am Boden lag und wie sie dort fix und fertig war, wie sie erzählt hat ... Sie hatte doch alles was er sich immer gewünscht hatte und augenscheinlich müsste sie der glücklichste Mensch auf der Erde sein.

00:00:44: und doch war in ihr diese tiefe Traurigkeit da habe ich wieder gedacht ja genau Das war ich.

00:00:53: Und ich kann mich noch so, so gut daran erinnern wie es damals war und wie das mich zum Yoga geführt hat.

00:00:59: Darüber spreche ich in der heutigen Folge.

00:01:02: Herzlich willkommen zum Yoga Insel Podcast!

00:01:05: Den Podcast für yogainteressierte Frauen, indem es nur um uns geht... ...und darum, wie Yoga uns hilft unseren Körper wieder zum Strahlen zu bringen.

00:01:16: Los geht's!

00:01:19: Ich weiß noch als wäre es gestern gewesen.

00:01:22: Naja, sagen wir vielleicht mal vorgestern wie ich im Auto saß und zur Arbeit gefahren bin zu einer Arbeit die ich Mal geliebt hatte eine Arbeit die Ich unbedingt auch haben wollte.

00:01:35: ich weiß nicht ob das schon wusste sich war ja mal zwanzig Jahre bei der Bank.

00:01:40: aber was du vielleicht nicht weißt ich wollte dass schon seitdem ich glaube sechzehn war.

00:01:46: Da habe ich am Praktikum gemacht bei der Bank und da fand ich das ganz, ganz toll.

00:01:49: Das hat mir einfach geholfen!

00:01:51: Das hat mich einfach total gefallen.

00:01:52: dieser Schreibkram... Damals war es noch Schreib-Kram bei der bank.

00:01:56: heute ist ja alles ganz anders Aber ich fand das schon als Kind ganz toll.

00:01:59: Ich hab schon als kind immer Büro gespielt und fand es total geil, so Schreibkram zu machen.

00:02:04: Als sich dann auch der Überweisung ausfüllen durfte ... Damals durfte man sogar nach Auszahlungsscheine auffüllen.

00:02:10: Ist verrückt oder?

00:02:11: Da gab's noch IC-Checks!

00:02:13: Ich weiß nicht, die älteren von euch werden die ja auch noch kennen.

00:02:15: Man durfte auf jeden Fall viel auffühlen, das war nicht total toll.

00:02:18: Die Sachen, die ich nicht so geil fand, waren ins Telefon gehen... Und ja, irgendwie mochte ich noch nie telefonieren.

00:02:25: Ich mag bis heute nicht gerne telefonieren, kennt dann einer von euch?

00:02:27: Irgendwie hasse ich telefonieren!

00:02:29: Ja, wie auch immer auf jeden Fall fand ich das super, ich wollte unbedingt zur Bank.

00:02:32: Jetzt saß ich da in diesem Auto und ich war bei der Bank.

00:02:36: Ich habe nämlich eine ziemlich steile Karriere hingelegt.

00:02:39: was ich gar nicht mochte... war eigentlich telefonieren, Vertrieb, Produkte verkaufen.

00:02:44: Aber leider Gottes war ich ziemlich gut darin und wie das so oft im Vertrieb ist die besten Verkäufer werden wenn sie noch ein paar andere Skills haben.

00:02:52: zur Führungskräften Und zu bin ich auf der Karriereleite da ein paar Schritte nach oben geklettert hab da so ein Assessment-Center besucht, da wurde noch mal meine Führungsfähigkeit geprüft.

00:03:03: Und dann wurde ich Abteilungdirektorin in der großen Hauptstelle in Bochum und ich dachte ja jetzt haben wir es geschafft, super!

00:03:12: Ich hatte einen ganz tollen Team vor Ort von größtenteils jungen Mitarbeitern und das war so ein schönes Arbeiten weil ich da einfach mit den Frauen... Männer waren nicht so viele arbeiten konnte.

00:03:27: Und ja, ich weiß noch das war damals als ich da ankam.

00:03:31: Ich hatte einen Chef.

00:03:31: der hat mir permanent nur immer Druck gemacht.

00:03:34: Druckdruckdruck.

00:03:34: Es lief nicht so gut wie er sich davor gestellt hat aber ich hatte einen höheren Plan!

00:03:39: Ich hatte den Plan wirklich aus jedem das Beste herauszuholen.

00:03:42: Nicht im Sinne von Druck oder Rausquetschen sondern... ...ich habe immer schon Talent dafür gehabt dieses besondere in den Menschen zu sehen.

00:03:50: das glaube ich, dass sich das habe.

00:03:53: Und so habe ich auch das Besondere in jedem einzelnen meiner Mitarbeiter gesehen und habe das dann ganz gut geschafft, glaube ich ,dass die Mädels ein bisschen mehr noch an sich geglaubt haben und hab sie so zusammengesetzt, dass jeder einfach seine Stärken bestmöglich einsetzen kann.

00:04:11: Dann sind wir sehr erfolgreich geworden – es lief dann gut!

00:04:15: Der Chef der vorher immer gemäckert hat und gesagt hat Wie viel Druck wollen Sie denn noch aushalten, dass sie das endlich an Ihre Mitarbeiter weitergeben?

00:04:25: Das war der Original-Satz.

00:04:27: Da habe ich gedacht ja und da habe ich zu ihm gesagt ach da geht noch was!

00:04:31: Ich dachte mir da geht nach was.

00:04:32: wir wurden dann halt ziemlich erfolgreich Der Druck wurde ein bisschen weniger und alles war schön.

00:04:36: Und ich dachte achja so kann es doch für immer und ewig weitergehen.

00:04:41: Dann gab es aber ja privat ein paar Themen, ein paar Probleme und ich bin bei meinem Mann ausgezogen.

00:04:47: Als wäre das noch nicht genug gewesen – nicht mein heutiger Mann sondern mein dameliger Mann!

00:04:52: Und als wäre das auch noch nicht genügend gewesen, kam dann noch eine Fusion dazu und auf einmal hatte ich doppelt so viele Mitarbeiter.

00:05:00: Könnte man sagen, wer hier auch vielleicht irgendwie noch gegangen?

00:05:03: Aber eigentlich hatten die noch einen Ansprechpartnerin.

00:05:06: Die hat er dann aber beschlossen, dass ihr dass sie das nicht will, weil sie sie degradiert hatten.

00:05:11: Und mein Chef, der wiederum für all das verantwortlich war, der hatte dann Burnout!

00:05:16: Ja also war ich da und das interessierte er auch überhaupt.

00:05:20: in der Konzernwelt gar keinen, dass man da manche Fragen vielleicht nicht beantworten kann oder dass man nicht so dicht oder so eng in den Themen drin ist und so hatte ich auf einmal mal richtig Druck.

00:05:31: Alles zusammen hat dazu geführt, dass sich irgendwann mal heulend in der Bank saß und einen fetten Nervenzusammenbruch hatte, weil nichts mehr ging.

00:05:42: Es hatte sich schon angedeutet ... Ich hab ständig so ein inneres Zittern gehabt!

00:05:47: Ich habe mich überhaupt nicht mehr gut gefühlt, ich hab mich nicht mehr wohlgefühlt.

00:05:51: Aber an diesem Tag war das wirklich die absolute Krönung in Tüten.

00:05:56: Und es war einfach ja klassisches Burnout.

00:06:00: Und ich weiß noch eine meiner lieben Mitarbeiterin hat mich dann nach Hause gefahren und da saß ich da in meiner Wohnung ganz alleine.

00:06:08: Und ich habe gedacht, ich werde wahnsinnig!

00:06:11: Das ist der Moment wo ich Elizabeth Gilbert so gut verstehen konnte weil mir ging das ja... Ich hab das total gefühlt wie sie am Boden lag und ich lag da.

00:06:21: Ich war total – heute weiß ich, was mit mir los war.

00:06:24: Mein Nervensystem war im absoluten gleich explodierster Modus.

00:06:29: Ich wusste wirklich nicht wohin?

00:06:30: Ich konnte auch keinen anrufen!

00:06:32: Ich konnte gar nichts machen in diesem Moment.

00:06:36: Ich war totall lost.

00:06:38: und dann habe ich mich zurück erinnert an meine Kindheit und daran dass wir beim Ballett Yoga gemacht haben.

00:06:47: Und ich habe mich daran zurück erinnert, wie meine Ballettlehrerin damals immer gesagt hat dies abschalten das abschalten und an die Atmung.

00:06:56: Und obwohl das nur wirklich ein ganz ganz bisschen was geholfen hat hab ich gemerkt es hilft aber Es hilft aber ein kleines kleines wenig.

00:07:07: und so konnte ich mich erst mal so ein ganz kleines bisschen regulieren bin dann auch zum Arzt beim Psychologen und was man natürlich auch alles, was man natürlich dann noch alles so macht.

00:07:19: Ich weiß aber noch wie dieses Gefühl in mir eine lange Zeit war, auch nachdem ich beim Arzt war und beim Psychologen.

00:07:26: Und das war ein langer, langer Weg.

00:07:28: die von euch die betroffen sind.

00:07:30: Die können das vielleicht nachvollziehen es waren langer weg.

00:07:33: Wie ich dieses Gefühl hatte von Es ist diese Lehre in mir!

00:07:36: Es ist einfach dieser Lehre an mir und dieses Gefühl ich kann nie wieder glücklich sein Das wird nicht mehr gehen, ich kann nicht mehr glücklich sein.

00:07:43: In mir ist jetzt einfach alles die ganze Welt.

00:07:46: Die ist nicht mehr bunt und nur noch schwarz-weiß.

00:07:50: Heute ist das zum Glück wieder anders.

00:07:52: Es war der Zeitpunkt als ich zurück zum Yoga gefunden habe um uns den Bogen zurückzuschlagen zu der Szene im Auto wo ich dann zu meiner Arbeit wieder gefahren bin.

00:08:05: nachdem Ja, diesen Nervenzusammenbruch da im Auto hatte und wieder mich in das Yoga zurück erinnerte.

00:08:14: Und mich irgendwie versucht habe mehr in das Thema einzufinden, hab ich dieses Hörbuch gefunden eben Eat Pray Love mit dieser Hauptdarstellerin Elizabeth oder das ist ja auch die Autorin Elizabeth Gilbert Und sie erzählte ja auch von ihren ... von ihren Yoga-Erfahrungen.

00:08:35: Also, da ging es halt auch um dieses Thema.

00:08:38: Deswegen passte das so und ich hab mich da so wieder gefunden.

00:08:40: Als ich diesen Film wieder gesehen habe, war ich ein bisschen wie zurückversetzt in die Vergangenheit.

00:08:49: Mir sind wieder ein paar Schuppen einfach von den Augen gefallen.

00:08:52: Boah, jetzt ist aber wirklich hier ein ganz schön lang geworden.

00:08:55: Solange sollte das eigentlich gar nicht gehen?

00:09:01: war dann so, dass ich den in diese Yoga-Welt immer mehr und mehr eingetaucht bin.

00:09:06: Ich habe bei der größten Yoga-Plattform Deutschlands damals – ich weiß nicht heute wahrscheinlich auch noch – Yoga-Videos entdeckt.

00:09:16: Damals war das ja noch nicht so wie heute mit dem Onlinebänken.

00:09:19: Ich meine, wie lange ist das her?

00:09:20: Das sind fünfzehn Jahre her jetzt!

00:09:23: Das war ja damals noch nicht so.

00:09:25: Das ist ja alles erst mal so gekommen und dann hab ich da Yoga gemacht, habe aber schnell gemerkt, ey ... Ich kann halt vieles einfach gar nicht so wieder da sein soll, aber egal, hilft ja erstmal ein bisschen mitgemacht.

00:09:40: Dann hab' ich den Podcast auch noch entdeckt von dem Gründer von Yoga Vidya und der hat diese ganze Yoga-Philosophie und ich bin wirklich tief eingetaucht!

00:09:49: Nicht nur die Yoga-Übungen sind hier das klassische Hatayoga, aber es gibt ja noch eine andere Yoga-Wege und ich will nicht zu weit abtauchen.

00:09:59: Auf jeden Fall habe ich mich viel mit der Philosophie des Jogas beschäftigt schon lange vor meiner Jugaleeraausbildung.

00:10:04: Als ich die Jugaleurausbildung gemacht hab, wusste ich eigentlich schon, siebzig Prozent weil ich das einfach gelebt habe!

00:10:11: Na ja, wie auch immer.

00:10:13: Online-Yoga?

00:10:13: Ja, aber ich hab gedacht ... Ich muss irgendwie einen haben mit dem ich so reden kann und meine Erfahrungen austauschen kann.

00:10:21: Und vor allen Dingen hatte ich das Gefühl, ich mach da bestimmt irgendwas falsch.

00:10:25: Ich hatte dieses Bedürfnis, dass ich irgendwo hingehe und ein Lehrer sagt mir jetzt genau, wie man das macht.

00:10:31: Wie ein Lehrer in der Schule, der dir gesagt hat, die Gleichung wollte ich die Gleichungsmönigskörpers lösen.

00:10:37: Sollten ihm es sein!

00:10:38: Also im Anfängerkurs ... Und was war Pustekuchen?

00:10:43: Erst mal... ...war ich da noch gar nicht bereit eigentlich für Menschen, als ich da war.

00:10:48: Da will man das schon zu viel mit den ganzen Leuten!

00:10:52: Dann diese Ruhe von jetzt auf gleiche Ruhe ohne irgendwas um mich herum dieser Raum der war so ruhig wie ein schwarzes Loch.

00:10:58: es war unglaublich aber mir eigentlich auch zuviel.

00:11:01: Der Lehrer war super er wurde hinterher auch mein Yoga-Lehrer mit meinen Ausbildern.

00:11:07: Aber ich war eigentlich noch nicht wirklich bereit.

00:11:09: Und was ich da in dem Anfängerkurs zwar gemacht habe, war Yoga aber nicht, wie ich mir das vorgestellt hab, dass der genau macht so gesagt hat So und so machst du das jetzt richtig?

00:11:19: Der Fuß ist dreißig Zentimeter entfernt von hier und dem und das... ...und so geht das!

00:11:24: Und da war ich auch fast schon enttäuscht, muss ich sagen.

00:11:28: Jetzt hab' ich ja immer noch nicht gelernt wie das hier so ganz genau richtig geht!

00:11:32: In meiner Yoga-Lehrerausbildung habe ich dann gefragt, haben wir?

00:11:35: Wie warum hast du das damals eigentlich nicht so?

00:11:38: und hat er gesagt Ja... Weil wenn Anfänger so unbeweglich sind, dann können sie die Posen ja gar nicht perfekt ausführen.

00:11:46: Und dann macht das viel zu viel Druck, wenn ich ihnen hier siebzehn verschiedene Sachen sage wie die Pose perfekt auszuführen ist.

00:11:53: Sagt er also achtig bei Anfangern erst mal darauf dass Sie das so gut machen können wie es halt geht und dass sie halt Sachen nicht machen wobei sie sich verletzen könnten, dachte ich Klasse, das klingt ja logisch.

00:12:06: Aber ich wollte trotzdem wissen wie es ganz genau ging.

00:12:08: Also habe ich später auch die Yoga-Lehrer Ausbildung gemacht und da hab' ich's dann noch wirklich ganz, ganz, genau gelernt!

00:12:16: Und was ich da auch gelernt habe ist noch viel über Philosophie und viel über, wie unterrichtet man Yoga?

00:12:23: Das Kernding ist erst zu einem späteren Zeitpunkt gekommen aber davon erzähle ich dir gleich noch ein bisschen was.

00:12:30: Auf jeden Fall habe ich dann Die Yoga-Lehrer Ausbildung gemacht, aber vorher hatte ich noch verschiedenste Yogakurse ausprobiert.

00:12:39: Und erst mal geguckt was passt denn dann zu dir?

00:12:41: Überhaupt erstmal festgestellt es gibt nicht nur einen Yoga-Style Es gibt ganz viele verschiedene Yogaarten.

00:12:47: Also wie so... Es gibt ja auch nicht nur ein Schuh!

00:12:50: Es gibt einen Pump, es gibt einen Sneaker Es gibt den Ballerina Was weiß ich, was das alles gibt.

00:12:57: und so gibt's halt auch Nicht nur Yoga sondern verschiedene Yoga-Arten und habe dann verstanden, so kann man das auch machen.

00:13:05: Und letztlich ist ja so auch aus diesen verschiedenen Arten Yoga zu machen und den verschiedenen Artern ein- und dieselbe Position auszuführen ist ja auch mein ganzes Yoga-Angebot entstanden.

00:13:17: Ich habe ja einfach geguckt, wie können wir etwas steifen?

00:13:20: Jogies die Übungen denn so machen das was sie machen aber uns gleichzeitig gut fühlen.

00:13:25: also von darin war dass auch ein wichtiger Schritt auf diesen ganzen Weg.

00:13:29: naja dann die Yoga-Lehrerausbildung.

00:13:32: ich hab aber dann am Anfang und das ist mir schon fast ein bisschen unangenehm zu sagen weil es so... ich hab da am Anfang glaube ich den letzten Förder drüber gesprochen.

00:13:43: Ja, ich habe das trotzdem mit viel zu sehr... viel zuviel Ärgerheits bin ich das angegangen.

00:13:50: Ganz unjogisch eigentlich ja?

00:13:52: Also ich hab genau meine alten Gedankenmuster aus der Altenwelt höher schneller weiter, stell dich nicht so an!

00:14:02: Sei nicht so sensibel.

00:14:03: und alle diese Sachen die mir da früher als Kind schon gesagt wurden Die habe ich einfach übernommen und hab so einfach auch dort Yoga gemacht.

00:14:11: Und habe gar nicht gemerkt, dass ich mich beraubt habe von einem Yoga-Gefühl wie es sein könnte wenn man das eben halt nicht macht sondern wenn man liebevoll zu sich selber ist.

00:14:23: Dann ist mir in der Jogalehrer Ausbildung dieses Buch über den Seelenmuskel in die Hände gefallen... ...und dann habe ich gelesen!

00:14:33: Das ist diesen einen kleinen Muskel gibt.

00:14:35: Ich habe gesehen wo ist er?

00:14:38: Was macht der?

00:14:39: Und ich habe das begriffen, dass ich innerlich so verspannt war, angespannt war.

00:14:46: Immer alles perfekt machen wollte!

00:14:48: Ich wollte immer alles kontrollieren.

00:14:50: Ich konnte gar nicht loslassen.

00:14:53: Wie willst du

00:14:54: loslassen?!

00:14:55: Und da kam auch mein Zittern her, damals als es mir so schlecht ging in der Bank.

00:15:00: Wenn du immer krampfhaft etwas festhältst und immer krampfhaft versuchst ... Kannst du ja mal irgendwas mit Krampf festhalten?

00:15:08: Ich sehe das immer wenn wir Ninja Warrior gucken und die dann sagen, hör gleich!

00:15:12: Die Hand macht gleich auf heißt's dann da immer.

00:15:15: Wenn einfach der Muskel nicht mehr kann ich meine... Das Zittern kam ein bisschen woanders her, es kam vom Nervensystem.

00:15:22: Aber in übertragender Art und Weise war's halt einfach so... Es war dieser ständige Krampf und diese ganze Anspannung musste irgendwo hin und die hat sich dann im Zitter aus meinem Körper gelöst!

00:15:35: Aber ich hab halt nur dieses Symptom.

00:15:37: Ich habe nur das Symptome gesehen, dass Zittern das muss weg.

00:15:40: Da sieht jeder, dass es mir nicht gut geht.

00:15:43: Ja was ist eigentlich so schlimm daran?

00:15:45: Aber natürlich, das wollte ich ja nicht!

00:15:46: Ich wollte nicht, dass jemand sieht, dass's mich nicht gutgeht und dann... Also was bist du denn jetzt für ein

00:15:51: Loser?!

00:15:52: Diese ganzen Gedankenmuster, die mussten erstmal alle gehen.

00:15:56: Die mussten erst mal alle weichen Und als das geschehen ist da war wirklich auch Raum für in Anführungsstrichen Heilung.

00:16:04: Ja, aber das musste alles erst mal passieren und vielleicht muss es ganz genauso geschehen.

00:16:10: Ich habe die Yoga-Lehrerausbildung zu Ende gemacht.

00:16:12: ich wollte gar nicht unterrichten Aber ich hab festgestellt irgendwie kann ich da Menschen helfen Und das hat mir immer schon so viel Spaß gemacht Menschen zu helfen.

00:16:23: und dann habe ich gedacht ach komm Dann mache ich doch nebenbei noch für meine Freundin!

00:16:28: Ich mache für meine Freunden hier so Jogastunden haben wir auch gemacht bei mir jetzt Zuhause unterm Dach Und dann wurden das ein paar mehr.

00:16:36: und dann habe ich gesagt, komm, dann unterrichte ich doch in einem Jogastudio.

00:16:40: Ja, und dann kam Corona und dann ja weißte Bescheid was dann passiert ist.

00:16:46: Ich wollte aber jetzt auf jeden Fall weitermachen weil ich wusste wir brauchen das jetzt auch alle.

00:16:51: also es kann jetzt auf gar keinen Fall enden.

00:16:53: und ich hab gedacht guck mal du bist doch zum Yoga gekommen über so eine Plattform Und wo es so viele tolle Sachen gab, das kannst du doch auch machen für deine Yoga-Schüler.

00:17:04: Das war die Geburtsstunde der Yogainsel.

00:17:07: Ich dachte, ich biete online Yoga an und wusste schon dass ich ein Podcast machen möchte weil das war für mich eine schöne Sache die so einen Yoga-Podcast zu haben, mit noch ein bisschen mehr Hintergrundinfos und so.

00:17:19: Das fand ich immer schon so toll!

00:17:21: Nur machst das online und dann kannst du irgendwann auch ein Podcast machen.

00:17:24: von Tuten und Blasen keine Ahnung.

00:17:26: aber die große Vision hatte ich schon in meinem Kopf.

00:17:28: Und dann habe ich gedacht, geil, dann mache ich so ein Onlinestudio.

00:17:31: parallel für die, die jetzt nicht ins Jogastudio kommen können, mache ich ein OnlineStudio.

00:17:36: Ja und dann hat sich das einfach so ergeben dass ich dann komplett nur noch online unterrichtet habe, die Yogainsel immer größer wurde und in diesem Jahr feiert sie glaube ich schon ja ihren sechsten Geburtstag.

00:17:50: Also sechs Jahre Yogainsell sind es schon.

00:17:52: manche sind von Anfang an von Tag eins dabei Viele sind neu dazugekommen.

00:17:57: Alle meine Membership Shippies, liebe ich von Herzen!

00:18:01: Ich bin so froh und so dankbar dass es diesen Safe Space gibt, das es das gibt.

00:18:05: Und was mir wichtig ist in diesem... In unserem Mitgliederbereich ist eben Dass das nichts ist wo man noch mehr sein muss Das das nichts is wo man irgendwas leisten muß Wo man irgendwie Sondern dass man das Gefühl hat Da da ist der Raum Da kann ich mich einfach mal hängen lassen da kann ich jetzt einfach mal nur sein.

00:18:27: Da kann ich mal loslassen, ich bieh mich auf diese Inseln und hier muss sich gar nichts... Du musst gar nichts auf der Insel!

00:18:34: Das war mir so wichtig weil das ja genau dieser Punkt war wo ich gesagt habe Ja, genau und das ist so wichtig für alle uns Frauen die wir funktionieren, die wir im Alltag immer für alle anderen da sind Die wir machen und tun, die oft uns zurückstellen.

00:18:53: Und das ist... auch so wertvoll, dass das alles passiert.

00:18:56: Und ich will nicht sagen hört bitte damit auf und Gottes Willen nein!

00:19:00: Das ist ja auch ganz wunderbar.

00:19:02: aber wir dürfen uns nicht dabei vergessen Mädels.

00:19:05: Wir dürfen uns einfach nicht vergessen wie es sind.

00:19:07: Es ist uns auch wert und irgendwann kommt sonst der Punkt wo nichts mehr geht.

00:19:12: Deswegen ist es so wichtig die Akkus aufzuladen.

00:19:16: Aber Akkus Aufladen hört sich auch wieder an nach etwas was man machen muss Ja?

00:19:20: Das ist auch schon wieder noch eine Aufgabe mehr.

00:19:22: Nein Mit dem Gedanken legt dich einfach hin, denk nicht nach.

00:19:29: Leg dich hin und ich sorge dafür dass du in dieser kleinen Auszeit wirklich, dass du runterfährst, dich um deinen Körper kümmerst.

00:19:39: Denk nicht nach!

00:19:41: Und nach dieser Stunde Nach unserer gemeinsamen Zeit, da fühlst du dich wirklich wie so ein bisschen neu geboren.

00:19:49: Und ja und so ist die Yoga-Insel erstmal nur als Online-Yoga-Tool für mich entstanden.

00:20:00: aber irgendwann sagt eine Freundin von mir, ich kann auch nicht kommen!

00:20:03: Du musst mal einen Anfängerkurs machen.

00:20:05: dann ist der Anfengerkurs entstanden.

00:20:07: Dann sagte mir in einer anderen Freundin Ah, das ist mir alles zu lange hier mit den ganzen Stunden.

00:20:13: Ich muss noch was Kurzes haben!

00:20:14: Dann sind die kurzen Yogasnacks entstanden.

00:20:17: Dann sagt ihr jemand ja ich brauche immer so etwas wo ich dranbleiben kann.

00:20:21: dann sind die Challenges entstanden und dann ist alles einfach so pö apö entstanden.

00:20:27: Und wenn du bei mir Mitgliederbereich bis weißt du her dass all das auf das kannst du jetzt zugreifen.

00:20:33: auch Das kann ja kein Mensch eigentlich mehr nutzen all die Inhalte die da drin sind.

00:20:39: aber Es ist auch einfach so ein wertvolles Ding.

00:20:42: Das sind unsere gemeinsamen Erinnerungen, unsere gemeinsame Joghurtstunden und jede Woche kommt eine neue ... es ist eine neue Möglichkeit.

00:20:52: Und das Ding ist ja, dass man ... das ist kein Kurs, wo man sagt, da muss ich von A bis Z irgendwie machen, sondern du brauchst gar nichts!

00:20:59: Du kriegst jede Woche eine E-Mail von mir, da steht drin was dich erwartet.

00:21:04: dann hast du einen Button, da klickst du drauf, dann bist du im Liveraum, da bist du downfertig.

00:21:09: Wenn du nicht schaffst, guckst dir die Aufzeichnung an und dann ist fertig.

00:21:12: Und wenn ich da nicht ... Dann kommst du irgendwie wieder, wenn du die Zeit dazu hast.

00:21:17: Heute schrieb mir eine Member Chippin, das fand ich so süß, dass sie hat geschrieben.

00:21:22: Sie ist beim Live-Yoga nicht immer dabei, aber sie macht ganz oft die aufgezeitenen Jugendstunden mit ihrem Mann.

00:21:30: Dass das für die beiden ein festes Ritual geworden ist.

00:21:33: Das fand ich schön!

00:21:35: Also das war ja genau das, was ich wollte.

00:21:38: Dass ihr etwas habt für die Zeit wenn ihr das braucht dass ihr da hinkommen könnt und dass euer Yoga zu Hause bei euch zuhause findet so wie es mir vielleicht damals gewünscht hätte also dieses Online-Yoga aber gleichzeitig persönlich mit jemandem persönlichen und dem persönlichen Austausch einfach dahinter.

00:22:00: So, und so war das jetzt eine lange Folge von.

00:22:03: Ich lag am Boden.

00:22:04: Jetzt lege ich wieder an Boden ja?

00:22:06: Damals lag ich am Boden weil ich fix und fertig war Und heute lieg ich auf meiner Mathe am Boden.

00:22:11: aber es ist ein anderes Gefühl.

00:22:13: Wenn ich die Tür aufmacht zu meinem Yoga raubt dann ist einfach dann scheint die Sonne in meinem Herzen.

00:22:17: Also am Boden liegen ist nicht immer was Schlechtes.

00:22:21: Jetzt ist am Boden legen für mich etwas ganz ganz Wundervolles und ich freue mich.

00:22:26: und wenn du auch mal kommen möchtest dich auch mal auf die Yoga in Silbimen möchtest, mit uns zusammen.

00:22:31: Dann komm nach zur Probewoche.

00:22:33: einfach melde ich an, komm dazu und schalt einfach mal eine Runde mit uns ab!

00:22:38: Also es geht nicht um Perfektionismus oder um dass irgendwas irgendwie toll muss... Dass du komm' einfach vorbei, hab ne gute Zeit mit uns.

00:22:47: genießt das Und wenn's dir gefällt dann bleibst du und wenn ist das nix für mich dann halt nicht auch okay.

00:22:54: Kein Druck, kein Zwang, kein Stress Alles easy peasy.

00:22:57: So, meine liebe ich komme nächste Woche wieder zu dir durch.

00:23:01: Ach und übrigens vielleicht schon mal ein kleines Safe-To-Date am XXI.

00:23:05: Sechsten.

00:23:05: da ist Weltjugartag und da wird es eine Open Class geben das heißt Yoga für alle am XXII.

00:23:13: Juni.

00:23:14: also komm unbedingt auf meinen Newsletter dann bekommst du da nochmal eine offizielle Einladung von mir!

00:23:22: Bis dahin Wünsche ich dir einen wunderschönen Tag, bleibt großartig und bis bald!

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